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Oldtimer
Oldtimer Burgenfahrt des MSC Münster e.V. DMV 2007 Mit der elften, alle zwei Jahre stattfindenden Oldtimer- Veranstaltung setzt der MSC Münster e.V. DMV seine schon im Münsterland zur Tradition gewordene Präsentation von schmucken Oldtimerfahrzeugen fort. Die vormals benannte Münsteraner Oldtimer-Rallye trug diesmal den Titel 11. Oldtimer Burgenfahrt und fand am 02. September 2007 statt. Ein Treffen für Oldtimer-Automobile bis zum Baujahr 1955. Die Teilnehmer konnten sich zunächst bei einem Frühstück im Road-House an der Rudolf-Diesel-Straße in Münster stärken. Danach ging es in die alt bewährte ca. 80 km lange Ausfahrt. Erstes Burgenziel war die Dyckburg in Münster-Handorf. Weiter führte die erste Etappe durch Telgte, Ostbevern zum Schloss Lohburg. Über Westbevern ging es dann nach Greven zum ersten Etappenziel, dem Restaurant „Zum Vosskotten“. Die zweite Etappe verlief dann über Nienberge, Altenberge-Hansell, Hohenholte, zur Burg Hülshoff und Schloss Hohenfeld in Münster- Roxel und weiter nach Münster zum Ziel im Autohaus Kiffe am Albersloher Weg. Wie den meisten Teilnehmern schon aus vorhergehenden Veranstaltungen bekannt, wurde auch diesmal die Streckeneinhaltung mit Stempelkontrollen überwacht. Des Weiteren galt es unterwegs gestellte Fragen zu beantworten und bestimmte Aufgaben zu absolvieren. Eine fehlende Kontrolle, fehlende Antwort oder ungelöste Aufgabe wurde mit Strafpunkten belegt. Es blieb genügend Zeit sich an der durch die ausgesuchte Streckenführung erkennbaren schönen Parklandschaft des Münsterlandes zu erfreuen. Die Fahrzeuge waren entsprechend ihrer Baujahre in vier Klassen eingeteilt. Das älteste Fahrzeug, ein Schacht, Highwheder aus dem Jahre 1908, hatte eine offene Karrosse, große Holzräder mit Gummibelag und einen 2 Zylindermotor mit 2400 ccm. Der Fahrer, Herr Jan Placke aus Osnabrück, hatte Mühe, wie man sich vorstellen kann, das Fahrzeug zu lenken und zu schalten. 3 Fahrzeuge hatten in der ersten Klasse, der „Antique + Veteran“ bis Baujahr 1918 genannt. Aus der Oldtimer-Sammlung von Richard Wiens, Billerbeck kamen in dieser Klasse diesmal 2 Opel, ein 8/25 und ein „Spitzkühler“. Der 8/25 einer der ersten weit verbreitesten Opel, hat 4 Zylinder, 3400 ccm Hubraum und 25 PS. In der zweiten Klasse, der „Vintage“ bis Baujahr 1930 konnten Fahrzeugmarken wie Buick und vor allem der weltberühmte Ford A aus den USA sowie Triumpf aus Großbritannien und ein PRAGA aus Österreich bestaunt werden. Die dritte Klasse der „Classic Cars“ wurde dominiert durch Opel, hier ein 18 B Cabrio, der Opel „6“ bzw. Super 6 sowie ein Admiral. Aber auch BMW („335“ und „321“), Peugeot, Austin, Adler und AERO waren stattliche Zeugen der damaligen Automobiltechnik. Eine Augenweide ist immer wieder der MG, der in der 4. Klasse, der „Commended Cars“ bis Baujahr 1955, der Nachkriegswagen zu sehen war. Aber auch hier darf Opel mit dem Kapitän, Daimler Benz mit seinen wunderschönen Cabrios (170 und 220) sowie den legendären 300ter und 190ziger nicht fehlen. Wuchtig und elegant der Bentley, dann aus der deutschen Schmiede der allseits bekannte Borgward, sowie der BMW V8, der EMW als ostdeutsche Ausführung des BMW und der Volvo 444 aus dem hohen Norden. Herr Reinhard Wiens aus Billerbeck mit seinem Opel 8/25 gewann die Klasse 1 mit 36 Strafpunkten. Sieger der Klasse 2 ist Franz-Josef Grewe aus Altenberge mit seinem Ford A mit 34 Strafpunkten. Die Klasse 3 ging an Ferdinand Wiking aus Münster mit dem Opel „6“ und 40 Strafpunkten. Die Klasse 4 brachte den Gesamtsieger der Veranstaltung. Herrn Gerhard Düntzer aus Münster mit seinem Bentley und insgesamt 21 Strafpunkten. Pokale für das beste Damenteam konnten Frau Christa Niedt und Frau Margrit Kanstädt aus Münster, für das älteste Fahrzeug, wie vor schon beschrieben, Herr Jan Placke aus Osnabrück, für den ältesten Teilnehmer Herr Karl-Heinz Mertens aus Münster (“Baujahr“ 1936), für das Fahrzeug mit der weitesten Anreise Herr Stefan Lechtermann aus Herford entgegen nehmen. Der Pechvogelpreis ging an Herrn Siegfried Sommer aus Werne. Der Motor des Triumpf Standard Baujahr 1924 versagte seine Dienste. Nur noch mit Mühe konnte er angeschoben werden und ist daher ohne Umwege direkt ins Ziel gefahren. Zufriedene Teilnehmer konnten im Autohaus Kiffe am Albersloher Weg ihre Plaketten und Pokale in Empfang nehmen. Zufrieden war auch der Veranstalter, war doch der „Wettergott“ gnädig und lies es bei ein paar wenigen Tropfen Regen, was für die schönen Cabrios und offenen Oldtimerfahrzeugen sowie für alle Chromteile von Bedeutung war.